SKOPIK Training für Kommunikation  
 
 
 
 

KlientInnenorientiertes Telefonverhalten in der öffentlichen Verwaltung

 

1. Die Erwartungen des Bürgers

 


Im Zuge der technischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklungen haben sich die Erwartungen der Bevölkerung gegenüber der öffentlichen Verwaltung erheblich verändert.

 

  • Man stellt dieselben hohen Ansprüche; wie an ein modernes Industrieunternehmen.
  • Man erwartet Planung, Vorausdenken, Initiative und kreatives Wirken.

 

Die Arbeit am Telefon kann (gerade in der öffentlichen Verwaltung) oft zur Last wenn nicht sogar zur Qual werden.
Dies macht es den MitarbeiterInnen sehr schwierig, nicht emotional zu reagieren.

 

1.1 Die Gründe hierfür sind vielseitig:

 

  • außergewöhnlich viele Anrufe der unterschiedlichsten Art
  • ein überdurchschnittlich hohes Maß an Unfreundlichkeit
  • oft schon zu Beginn des Gespräches Anschuldigungen und Beleidigungen
  • weit verbreitete Vorurteile gegenüber der sogenannten Beamtenschaft
  • Witze über die angebliche Faulheit von BeamtInnen.

 

2.Gesprächskultur am Telefon


2.1 Die Grundlagen
Telefonkultur beginnt mit dem ersten Satz dieser entscheidet über den weiteren Verlauf des Telefongespräches.
 
2.2 Die Verantwortung

Sie lernen:

 

  • Gekonnten Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
  • Angriffe nicht persönlich zu nehmen
  • Verhalten bei Beschuldigungen
  • ruhig zu reagieren - Reaktionstraining
  • Weniger Zeitverbrauch mit negativen Gesprächen
  • Mehr Zeit für entspannte, positive Gespräche
  • Kürzere Gespräche
  • Konfrontationen mit Fremden nicht nach Hause mitzunehmen
  • Keinen Stellvertreterkrieg zu führen
  • Ein effektives, sachbezogenes und freundliches Gespräch zu führen
 
Bei Entgegennehmen eines Anrufes, gezielte Fragen zu stellen und konkrete Antworten zu geben.
Durch angenehme und zielführende Gespräche wird viel Zeit gewonnen, und sie tragen direkt zu einem positiven Image der öffentlichen Verwaltung bei.